Fleisch

Essenzielle Zutat ist bei diesen Rezepten Fleisch. Und auch hier der mahnende Zeigefinger. Wenn ihr bitte darauf achten könntet, dass das Fleisch aus eurer Region stammt und auch lebenswert gelebt hat und schonend geschlachtet wurde, so habt ihr schon ne Menge getan. Ja, das fällt nicht immer leicht und man glaubt, das sein teuer. Teuer muss es nicht sein. Als Beispiel sei ein frisch geschlachtetes Lamm aus der Region genannt, welches behutsam aufwuchs und wir für 22 kg Fleisch 160 Euro gezahlt haben. Das macht 7,27 Euro je Kg Fleisch. Na, hält der Supermarkt da mit?

Anderes Beispiel. Wild. Wild, welches nicht gezüchtet und irgendwo eingesperrt gehalten wird, wird nachhaltig geschossen, also nur der Bestand, der nicht gut für die Natur ist, weil halt natürliche Feinde fehlen. Den Wolf haben wir ja zu großen Teilen vergrault.

Wild ernährt sich vollkommen natürlich, ohne Kraftfutter, es wächst natürlich in freier Umgebung auf. Wird es von einem geübten Jäger geschossen, ist das Tier tot, noch bevor es den Schuss überhaupt hören kann. Es stirbt einen stressfreien Tod.

Da kann auch kein überzeugter Vegetarier, oder Veganer etwas gegen sagen!

Das bedeutet aber auch, auch hier sind natürliche Grenzen gesetzt. Wenn alle menschen sich nun auf Wild stürzen würden, würde auch das in engen Ställen gezüchtet werden. Das würde dann genauso jämmerlich gehalten und gemästet werden, wie viele Rinder, Schweine, Hühner usw.

Nachhaltigkeit bedeutet auch mal Verzicht. Man darf ruhig mal eine Gemüsesuppe zu sich nehmen, oder, als Tipp von mir, schaut euch mal den Gemüsebratling in den Rezepten hier an. Der hat bis dato jedem Fleischesser sehr gut geschmeckt!